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Katzen würden Miskas kaufen?

 Also, meine nicht! Wisst ihr, was alle Katzenhalter verbindet: Sie stehen mit suchendem, leicht verzweifeltem Blick vor den Regalen mit Katzenfutter und finden nur das, von dem sie schon wissen, dass ihre Samtpfote es nicht mögen wird. Warum sie  es trotzdem kaufen, gehört zu den unerforschten menschlichen Eigenschaften oder fällt unter das Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber, ich persönlich habe immerhin schon nette Gespräche vor diesen Regalen geführt, ganze Lebensgeschichten gehört, gemeinsames Leid schafft umgehend eine Vertrauensbasis. Zuhause angekommen, erwartet mich Mieze mit diesem gewissen Ausdruck in den Augen, gurrt und schnurrt aber noch scheinheilig um meine  Beine. So, als könne sie kein Wässerchen trüben und freue sich, mich zu sehen. Klar, dass ich  darauf reinfalle, und hoffnungsvoll den Matsch ins Schüsselchen gebe. Katze geht hin, riecht einmal, riecht noch einmal, dreht sich dann mit einem Ausdruck der Ungläubigkeit zu mir um, schüttelt angewidert eine ihrer
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Sachen gibt’s, die glaubt man nicht

Tendenziöse Wahrnehmung- So nennt man das in der Psychologie, wenn ein Mensch etwas „aus seiner sehr individuellen Sicht betrachtet“, was real aber ganz anders ist. Beobachtet man besonders häufig bei Hundehaltern🥴Dass der eigene Vierbeiner grundsätzlich der schönste, klügste, bravste , wunderbarste und überhaupt einzigartigste der Welt ist, steht natürlich außer Frage. Da bin ich kein bisschen anders, als jeder andere Hundehalter auch., aber… Es gibt sie, diese Hundehalter mit der tendenziösen Wahrnehmung. Und einen von ihnen, habe ich heute Morgen getroffen. Leider nicht zum ersten Mal. Es ist eine SIE, ihr Vierbeiner ein kastrierter ER. Sie ist ungewöhnlich klein, eher dafür relativ groß, eine Allianz, die schon mal brisant werden kann. Sobald dieses Gespann von weitem einen anderen Menschen mit Hund kommen sieht, wird es laut. Frauchen wirft sich halb über ihren Hund und brüllt ihm ins Ohr. „Nein, nein, die tun dir nichts. Keine Angst, alles ist gut, schön brav, bleib hier. ganz r

Bremsen und Deckel

 Kenne ich eigentlich nur vom Auto, dem Fahrrad und natürlich aus der Küche. Augenblicklich werden diese beiden Worte allerdings in einem völlig anderen Zusammenhang gebraucht. Gaspreisbremse und Gaspreisdeckel. Die lokalen Zeitungen, die Nachrichten und natürlich Social Media wirft mit diesen Begriffen inflationär um sich. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es „bei den Bürgerinnen und Bürgern“ nicht so ganz klar ist, was das eigentlich bedeuten soll. Sie gehen weiterhin schlicht davon aus, dass es für sie persönlich teuer werden wird. Ob das vielleicht einer der Gründe für das Wahlergebnis in Italien ist, dass die Kommunikation so undeutlich und missverständlich ist? An den „Bürgerinnen und Bürgern“ vorbei? Dass die einfach die Nase voll haben von dem ganzen hin und her? Die Nase voll und außerdem große Angst, was da auf sie zukommt. Man kann doch nicht davon ausgehen, dass jeder Bundesbürger den gleichen Stand, das gleiche Wissen, und die gleiche Möglichkeit zur Information hat, wie

Ich habe eine Meise …

 Leute, die mich kennen, werden jetzt vielleicht sagen: Das wussten wir schon lange😏aber darum geht es heute nicht. Nein, es geht um eine echte Meise, einen kleinen, hübschen Vogel. Normalerweise jedenfalls, aber meine Meise ist anders, sie ist eine Kamikaze - Meise, aggressiv und von einer unseligen Zerstörungswut besessen. Können Meisen an Tollwut erkranken? Doch eher nicht, oder? Also, meine Meise, die ich, obwohl ich ihr Geschlecht nicht kenne, Harry getauft habe, ist eindeutig auf Krawall gebürstet. Während ihre gefiederten Kumpane sich an meinen großzügig ausgehängten Meisenknödeln, Sonnenblumenkernen und Sämereien gütlich tun und mich mit ihrem Anblick erfreuen, guckt Harry nur verächtlich und krallt sich mit seinen Füßen, äh Pfoten oder hat er Tatzen? Biologen, wo seid ihr! wie auch immer, er krallt sich in das Mückennetz vor meinen Fenster und beginnt mit Vehemenz und irgendwie hämischem Gesichtsausdruck sein Zerstörungswerk. Er rupft und reißt, zieht und zerrt mit der geball

Mars macht mobil …

 …hieß mal eine dieser sinnbefreiten Werbungen für einen Schokoriegel. Dass das Wort Mobilmachung uns so schnell wieder in Angst und Schrecken versetzen würde, hätte damals wohl keiner gedacht. Putin, macht’s möglich. Und die Menschen flüchten zu tausenden aus seinem Reich. Zumindest die, die es sich leisten können, denn die Armen, sie sind, wie in allen Kriegen zum Bleiben und Sterben verurteilt. Und wir hier, im  Westen, in Europa? Was haben wir damit zu tun? Eine ganze Menge, denn einer von Putins alkoholverwirrten Generälen schwafelt bereits von einem Angriff auf Deutschland, einem atomaren Angriff. Und für eine Atombombe ist die Entfernung Moskau, Berlin ein Klacks. Wie ernst müssen wir das nehmen, und vor allen Dingen: Was können wir  tun? Ich glaube nicht, dass darauf irgend ein Mensch eine Antwort geben kann, denn wenn der Wahnsinn regiert, muss die  Vernunft oft schweigen. Leider hat der Wahnsinn im letzten Jahrzehnt rasant zugenommen Diktaturen regieren die Welt. Ob in Russla

„Ich bin Sauer“

So heißt die Erfüllung eines Traums, den ich seit vielen Jahren hege.Warum ich ihn nie in Angriff genommen habe, weiß ich selbst nicht so wirklich. Egal, vor einem Jahr habe ich einen wunderbaren Illustrator gefunden, mit dem zusammen ich endlich diesen Traum in die Tat umsetzen konnte. Gestern war er ausgeträumt. In dem Augenblick, in dem wir unser Gemeinschaftswerk bei Amazon online stellen wollten.  21 € schreibt uns KDP als Verkaufspreis vor, und davon erhalten wir als Schöpfer sage und schreibe 0,56 €. Ja, ich weiß, freie Marktwirtschaft und so, schon klar, aber das finde ich dann doch eine Unverschämtheit. Wie viele Stunden habe ich an den kindgerechten Texten gefeilt, wie viel Stunden mögen die wunderbaren Illustrationen gekostet haben? Ganz abgesehen von der Frage, wer bezahlt 21 € für ein Kinderbuch? Gut, als Geschenk von Oma und Opa, Tante Onkel, Freunden, zum Geburtstag, Nikolaustag, Weihnachten ist das natürlich super, zumal man damit die Kleinen auch noch lange wunderbar b

Et hätt noch emmer joot jejange …

 Artikel 3 des Kölschen Grundgesetzes. Sollte sich so mancher an den Kühlschrank hängen, denn was im Augenblick an Schreckensszenarien, Horrormeldungen, Pessimismus und sonstigem Unheil durch die sozialen Medien geistert, macht einen sonst krank. Es wird mit Fremdworten nur so um sich geschmissen: Inflation, Deflation, inflationäre Deflation, deflationäre Inflation … Es kann einem schwindlig dabei werden, und so manch einer wird aus dem googeln wohl kaum noch rauskommen. Besser wird es ihm danach kaum gehen, denn all diese Begriffe verursachen  vor allen Dingen eins: hilflose Angst. Denn, was kann der einzelne, also wir, du und ich, schon dagegen unternehmen? Wenig, bis gar nichts, wir können nur abwarten, was passiert, egal, was wir tun, ob wir jeden Cent dreimal umdrehen und sparen, oder unsere gesamten Ersparnisse auf den Kopf hauen, wird an der Situation nichts ändern. So steht es schließlich  in Art. 2 des Kölschen Grundgesetzes: Et kütt wie et kütt Und genau deswegen, macht Panik