Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Januar, 2022 angezeigt.

Nicht reprĂ€sentative UmfrageđŸ€Ł

 Ich kann sehen, dass eine Menge Leute meinen Blog lesen, ich kann auch sehen, dass nur gaaaaaanz selten bis gar nicht mal jemand kommentiert. Nun wĂŒrde mich natĂŒrlich interessieren; warum das so ist. Ich stelle daher ein paar Fragen; und wĂŒrde mich freuen, mal ein paar Antworten zu bekommen.đŸ„° 1. Keine Zeit 2. Keine Lust 3. Was soll ich dazu sagen? 4. Ist mir zu viel Aufwand 5. Was anderes  6. Ich lese gern hier mit, mehr will ich aber nicht 7. Ich lese hier nur mit, um mich ĂŒber deinen Blödsinn aufregen zu können.
 Haben Krimiautoren/innen eine krankhafte Fantasie, leben sie in ihren BĂŒchern geheime WĂŒnsche aus? Woher kommt diese Lust auf Mord und Totschlag? Darauf gibt es sicherlich viele verschiedene Antworten, ich kann nur meine Motive beantworten. Also, ich liebe es, mich in die Psyche eines TĂ€ters einzufĂŒhlen. Mir vorzustellen, was er erlebt haben könnte, um zu dem zu werden, was er ist, zu tun, was er eben tut. Daher sind es in meinen Krimis fast immer sehr verwirrte und schwer neurotische Menschen, oftmals zuerst Opfer, dann TĂ€ter. Es macht mir Spaß, der Entwicklung einer Persönlichkeit nachzuspĂŒren und ich glaube, das spĂŒrt man beim Lesen aller meiner Krimis deutlich. Der menschliche Faktor hinter einem Verbrechen fasziniert mich, nicht das Verbrechen selbst. 
 Wochenlang habe ich gegrĂŒbelt, mit vielen Menschen darĂŒber gesprochen, dem Designer den Inhalt des Buches beschrieben, Werbefachleute befragt … und was ist? „Das Cover erinnert mich an die gut betuchte Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Sieht nach einem Herrenhaus aus. Mit großer Parkanlage. Nie wĂŒrde ich dahinter so eine spannende Geschichte vermuten.“ Hilft alles nix, ihr mĂŒsst es einfach selbst lesen, weil Luise kann man einfach nicht beschreiben, es wird ihr alles nicht gerecht
 Ist so und ich glaube, gerade wir Autoren und Autorinnen kennen das sehr gut. Sobald ein Buch von uns erscheint und die ersten Rezensionen kommenđŸ€ŁVielleicht wiegen wir uns ein Weilchen in Sicherheit, alle geben 5 oder zumindest vier Sterne, sind sehr angetan von unserem Werk. Doch seid sicher, irgendwann kommt er, der eine, der fragt, ob ihr zu blöd zum Schwimmen seidđŸ€Ł Die gefĂŒrchtete 1-Sterne Rezension ist da. Meist nicht sehr sachlich und weit entfernt von konstruktiv, dafĂŒr aber emotional und vernichtend. „Scheissbuch“, „rausgeschmissenes Geld“, „Schwachsinn“ hagelt es auf den verblĂŒfften Leser herab. Muss man mit leben und einfach weiterschwimmen oder laufen, je nachdem đŸ€Ł

Sternenkinder

 Sternenkinder nennt man sie heute, diese Babys, zu frĂŒh geboren oder sehr frĂŒh gestorben. Vor wenigen Jahrzehnten sprach man darĂŒber nicht, die Frauen litten still und heimlich, es war „keine große Sache.“ Mein Sternenkind hieß Sandra und kam auch an einem 12. Januar mit nur 850 Gramm zur Welt. Eine schlecht gelaunte Hebamme forderte mich auf, stĂ€rker zu pressen „das Kind sei ehe schon tot“ - war es nicht, was alle unvorbereitet traf. Vielleicht vergaß man darum auch, mich ĂŒber seinen Tod zu informieren. Erst auf meine Nachfrage, wie es meinem Kind gehe, kam die Antwort: Ach, du lieber Himmel, das ist doch lĂ€ngst tot. So war das mal, ist noch gar nicht so lange her, einen Fliegenschiss in der Evolution. Heute schreibe ich eine Triggerwarnung in ein Buch, in dem ein solches Sternenkind thematisiert wird, damit Betroffene darauf vorbereitet sind. Und es gibt viele Betroffene, viel mehr als man denkt. Wusstet ihr das?

Don‘t Look up

  https://youtu.be/b8ioeP0hHiQ Habt ihr den Film gesehen? Wie war euer GefĂŒhl dabei? Ich fand ihn erschreckend real. Ja, wir sind genauso dumm, wie in dieser Satire behauptet wird. PrĂ€sidenten, Fernsehmoderatoren, Menschen mit Vorbildfunktion machen sich fĂŒr Quote und Geld zum Affen. Selbst im Angesicht einer finalen Katastrophe denken sie nur an sich und ihren Spaß. So was will ich nicht schreiben, ich finde, man braucht gerade in solchen Zeiten ein bisschen „heile Welt“, ein bisschen Optimismus und vor allen Dingen braucht man etwas zum Lachen. Darum steht in meinen BĂŒchern der Humor immer an 1. Stelle. Überzeugt euch doch mal

Tierische Helden

 Tierische Helden kommen an, auch wenn sie sich unmöglich verhalten oder einfach nur pennen. Zum GlĂŒck habe ich ja lebendige Vorbilder bei mir wohnen, die mir immer neuen Schreibstoff liefern. In „Luise und ihr Traum vom Gestern“ war es zum Beispiel Kater Ramses, heiß geliebt und unendlich vermisst. Er wird natĂŒrlich auch in der allerneuesten Rezension von gestern erwĂ€hnt und wird so niemals ganz vergessen werdenđŸ„° mabuerele vor 10 Stunden „...Genauso gut könnte ich versuchen, einen Vulkan mit bloßen HĂ€nden zu stoppen. Ramses ist nicht zu bremsen, wenn er Hunger hat...“ Mit diesem Zitat wird der erste Protagonist vorgestellt. Kater Ramses sorgt gerne mal fĂŒr Stress bei der 25jĂ€hrigen Sabrina. Als alleinerziehende Mutter von zwei nicht besonders gut erzogenen Kindern hat sie so schon alle HĂ€nde voll zu tun. Warten auf Futter aber ist Ramses` Ding gar nicht. Nur in einem Fall nimmt er rasant Reißaus. Doch dazu komme ich spĂ€ter. Die Autorin hat einen spannenden Roman geschrieben …

Ohne Hund und ohne Katze?

 Als ich gestern meine „gesammelten Werke“ aufgezĂ€hlt habe, ist mir aufgefallen, dass in allen, also in jedem einzelnen Buch, entweder ein Hund oder eine Katze vorkommen. In den Menke - BĂ€nden ist Dackel Alli der Liebling meiner Leser und Leserinnen und in „Luise“ ist es Kater Ramses, der vor allen Dingen die Katzenfans begeistert. Nur in „HerbstfrĂŒhling“ kommt nicht der klitzekleinste Vierbeiner vorđŸ˜± Wie habe ich das nur geschafft? Sollte ich das in „Herbstgewitter“ Ă€ndern? Wie ist das mit euch? Mögt ihr es, wenn es auch vierbeinige Protagonisten gibt oder stören die euch eher? Lasst es mich gerne wissen und bleibt mir gewogen ♥️
Das Motto mochte ich immer schon und es war in diesem Jahr in meinem Silvester - GlĂŒckskeks. Dass das Leben nicht immer leicht ist, weiß wohl jeder und dass man immer einmal mehr wieder aufstehen muss, als man hinfĂ€llt, ist auch eine Binsenweisheit ... und ich bin oft gefallen. Habe viele fiese Krankheiten ĂŒberstanden, mich immer wieder aufgerappelt, unbeirrt an meinem Leben festgehalten. Die notwendige Kraft dazu geben mir meine Familie, die Zwei und auch die Vierbeiner und natĂŒrlich meine BĂŒcher. Ohne die hĂ€tte ich es manchmal vielleicht nicht mehr geschafft, wer weiß?  Ich bin sicher, ich werde bis zum letzten Atemzug schreiben, egal, ob meine BĂŒcher erfolgreich sind, Bestseller oder Flops. Ich weiß, dass ich mit ihnen Menschen unterhalte und sie fĂŒr eine kleine Weile glĂŒcklich mache, das reicht mir.  Bis zum heutigen Tag sind erschienen: Wenn Wirbel aus dem Lot geraten  - ein fĂŒr Laien geschriebenes Fachbuch ĂŒber die WirbelsĂ€ule Ein Streuner mit Sommersprossen  - eine Homage an mei
"Biertrinker sind verdĂ€chtig" ... damit fing die Menke - Reihe an, die mit der Zeit eine Menge Fans gefunden hat. Vielleicht, weil Menke so menschlich ist? Weit entfernt von Superheld, weder cool noch perfekt? Weil Oberkommissarin Tabea KĂŒhn kein Dummchen ist, das starke, mĂ€nnliche Arme retten mĂŒssen, sondern eine taffe Frau, die sich die Butter von keinem ihrer mĂ€nnlichen Kollegen vom Brot nehmen lĂ€sst, oder weil Dackel Alligator, genannt Alli, alle Herzen im Sturm erobert? Wie auch immer, die Menke - Reihe ist beliebt, besonders natĂŒrlich bei PfĂ€lzern, die sich in dieser wunderschönen Gegend auskennen, den guten Wein zu schĂ€tzen wissen und Allis Vorliebe fĂŒr Saumagen nachvollziehen können. Wird aber auch im hohen Norden geschĂ€tzt. By the way: Eine Krimödie ist natĂŒrlich ein Mix aus Krimi und Komödie, genauer gesagt, ein Krimi, in dem auch gelacht werden darf.  Band 2 - "Skatspieler sind erbarmungslos" ist der Beweis dafĂŒr, dass auch Frauen supergute Thriller schre
 Luise und ihr Traum von morgen   Ein Jahr ist vergangen, Luise trauert tief um ihren geliebten Otto. Sie hat schwere Zeiten hinter sich, denn ihre Anschuldigungen gegen das FĂŒrstenhaus blieben nicht ohne Folgen. Als sie nun auch noch bemerkt, dass ausgerechnet das junge KindermĂ€dchen von KohlehĂ€ndler Blancke spurlos verschwunden ist, erwachen ihre Lebensgeister wieder. Erneut macht sie sich auf den Weg in die Zukunft, um ihre Ururenkelin Sabrina um Hilfe bei der Suche zu bitten. Die ist von der Aussicht, "eigenhĂ€ndig den Teutoburger Wald umgraben zu mĂŒssen", nicht gerade begeistert. WĂ€re da nicht Luises neuer Verehrer, der ihre Neugier weckt ...