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Es werden Posts vom August, 2022 angezeigt.

Alles fĂŒr die Katz😡

  Also, bis heute Morgen war ich mit dem Verlauf meiner Genesung, und dem Einwachsen meiner nagelneuen HĂŒfte, eigentlich sehr zufrieden. Naja, nicht an allen Tagen, aber doch an vielen. Ich kann mittlerweile gut ohne meine KrĂŒcken laufen, endlich wieder das kochen, was mir auch schmeckt und wall-sit schaffe ich immerhin dreimal hintereinander fĂŒr eine Minute. Ich war also auf dem besten Weg zum Hochleistungssportler.đŸ€ŁđŸ€Ł Und dann kam Katze Maya😡 Den Bauch voller MĂ€use, also vermutlich pappsatt, stopfte sie mir die letzte kopflose Beute in einen Schuh, begab sich zu ihrer FutterschĂŒssel, frass sie leer, nur um kurz darauf  ihren gesamten Mageninhalt durch den ganzen Flur zu kotzen😡 Mein Mann weigerte sich rigoros, also musste ich irgendwie sehen, wie ich die Maus aus dem Schuh und die schleimige Schweinerei aus dem Flur kriege. Ohne mich zu bĂŒcken ging das nichtđŸ˜„đŸ˜„Ich habe wirklich versucht, es hĂŒftgelenkkonform zu erledigen, aber das ist mir wohl nicht so ganz gelungen. Jetzt liege

KrĂ€nker raus als reinđŸ˜±đŸ˜±

 Also, es war ja meine erste ReHa und ich glaube ganz sicher, auch meine letzteđŸ„ŽIch will gar nicht behaupten, dass alles schlecht war, nein, im Gegenteil, die Therapeuten waren durch die Bank kompetent und freundlich. Nun ja, ich gebe zu, ich fand es anfangs schon sehr gewöhnungsbedĂŒrftig, dass meine frisch operierte HĂŒfte vom Praktikanten behandelt wurde. Allein, ohne Aufsicht🙈Aber, der junge Mann hat das gut gemacht, da gab es nichts zu meckern. Schlecht, richtig schlecht, fand ich die Sauberkeit. FĂŒnf Tage lang wurde weder mein Bad, noch mein Zimmer geputzt und auch bei wohlwollender Betrachtung, war es einfach dreckig. Dass ich mich bereits nach 3 Tagen mit Covid 19 infiziert habe und ziemlich lieblos vor die TĂŒr geschmissen wurde - nun ja. Dass man dankbar mein Angebot zu einer Lesung annahm, dann aber nicht in der Lage war, den von mir geschickten Flyer mit Ort und Datum auszuhĂ€ngen, zeigt, wie so vieles, dass den Verantwortlichen das Wohl der Patienten kein Anliegen ist. Über

Wenn einer einer ReHa tut Tei 2

 Man könnte den ganzen Tag lachen, wĂ€re es nicht so traurigđŸ˜„Nachdem ich bin seit einigen Tagen wahnwitzige Blutdruckwerte habe, wurde von Ă€rztlicher Seite die genaue Dokumentation darĂŒber angeordnet. Morgens um 7 kommt die Schwester (wenn sie denn kommt) um 10 und um 15 soll ich zu den Schwestern hingehen, um mir von Ihnen den Druck messen zu lassen. Gestern um 10:00 Uhr erster Versuch, endete ergebnislos ich konnte nicht lĂ€nger warten, weil mein nĂ€chster  Behandlungstermin anstand.Gegen 11:00 Uhr startete ich den nĂ€chsten Versuch, der ebenfalls erfolglos blieb. Um 12:00 Uhr blieb ich hartnĂ€ckig sitzen, bis mir eine Schwester in sehr genervten Ton erklĂ€rte, ich könnte meinen Blutdruck gefĂ€lligst selbst messen. FĂŒr meine Antwort, das könnte ich natĂŒrlich schon, sollte es aber nicht, hatte sie nur ein KopfschĂŒtteln ĂŒbrig.  Mittlerweile, ich bin jetzt wirklich auf den buchstĂ€blichen 180, kommt eine andere Schwester, winkt mich mit in einen Raum und misst meinen Blutdruck. „Viel zu hoch“

Was steht auf Gattenmord?

 Als Krimiautorin weiß ich natĂŒrlich, dass sich diese Frage so pauschal nicht beantworten lĂ€sst, kommt es doch auf die jeweiligen UmstĂ€nde an - von denen ich viele mildernde anfĂŒhren könnteđŸ„ŽIm ernst, manchmal denke ich darĂŒber nach, ob der Preis wirklich zu hoch ist. Was ist passiert, dass aus mir grundsĂ€tzlich friedfertigem Wesen plötzlich jemand wird, der nicht nur schriftstellerisch Mordgedanken hegt? Folgendes ist passiert, und ich bin mir ganz sicher, meine ĂŒberwiegend weiblichen Leser, werden mich verstehen. Ich bin ja nach wie vor in der ReHa und kĂ€mpfe nach einem falschen Medikament heftig gegen meinen urplötzlich viel zu hohen Blutdruck. Semierfolgreich, muss ich sagen, denn gestern war er schneller in Schwindel erregenden Höhen, als man hier messen konnte. Ärzte kamen, es gab erst mal Nitro, dann allgemeine RatlosigkeitđŸ€”In einer ruhigen Minute habe ich darĂŒber meinem Mann eine WhatsApp geschickt, es war kurz nach 11 Uhr. Bis heute Morgen um 8 Uhr hatte er sie weder gelesen,

Die Preise steigen …

 …mein Blutdruck auchđŸ˜±Hatte ich noch nie, wirklich nie nicht. Ich gehörte zu den Menschen, die sich mit Blutdruckwerten von 100/60 oder so durchaus wohl fĂŒhlen. Hier nun plötzlich 170/110 und solche SpĂ€ĂŸe. Zuerst habe ich noch gesagt, das GerĂ€t spinnt, das kann ĂŒberhaupt nicht sein, aber drei GerĂ€te weiter musste ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass es an mir liegen könnte. Nur woran? Ich habe weder Übergewicht noch StressđŸ˜„Da kommt er wieder ins Spiel, dieser Name, den keiner mehr hören will: Corona und sein Spezi der Long-Covid. Eine Covid - 19 Infektion ist Stress fĂŒr den Organismus und Stress fĂŒhrt zu erhöhten Blutdruckwerten, die manchmal nicht mitkriegen, dass der Stress vorbei ist. So ein Mist, wer braucht denn das? Merken tut man ja nicht viel, außer dass mir der LĂ€rm im Speisesaal mit die Ohren zufallen lĂ€sst. Auch ein Bluthochdrucksymptom, sagt Dr. GoogleđŸ€Ł  In diesem Sinne, gebt auf euch acht, nicht dass am Ende Covid lachtđŸ€Ą Update/ Merke: Corona ist nicht an allem s

Wenn einer eine ReHa tut ..

 …. dann kann er was erleben. Könnte man in Abwandlung eines altbekannten Spruches sagen und das ist auch so. So viele unterschiedliche Menschen mit ihren Geschichten kommen hier zusammen. Alle Alters und Gewichtsklassen, beiderlei Geschlechts. Irgendwie  finden sich nach einer Weile immer die gleichen Personen zu den Mahlzeiten zusammen. Ich sitze mit einem RheinlĂ€nder, einem Italiener und einer zauberhaft eleganten Dame in ihren 80ern zusammen und unterhalte mich bestens. Uwe, der Bonner, ist witzig, frech und nie um einen Spruch verlegen. Gleichzeitig  ist er charmant und aufmerksam, immer bemĂŒht, zu helfen. Christine, die schöne alte Dame, kommt jeden Morgen in einem anderen, eleganten und sehr geschmackvollen Outfit und freut sich ĂŒber unsere Komplimente. Sie weiß, wie man Wirkung erzielt und beweist damit, dass das völlig unabhĂ€ngig vom Alter ist. Nur ihr Gehör, das will nicht mehr immer so wie sie. Heute Morgen kam das GesprĂ€ch nun, ich habe keine Ahnung, wie und warum, auf Dick

Sport ist Mord oder

 eine Bresche fĂŒr die Faulen.  Es soll sie geben, diese Leute, die richtig gerne Sport machen. Die sich nicht quĂ€len mĂŒssen, keiner Überredung bedĂŒrfen, sondern die ihr tĂ€gliches, schweißtreibendes Programm nicht nur brauchen, nein, es sogar noch genießen. Die in aller HerrgottsfrĂŒhe, vor Sonnenaufgang 10 km durch die Gegend laufen und fröhlich singend nach Hause kommen. Die mindestens dreimal wöchentlich ins Fitness gehen, um sich dort an den GerĂ€ten abzuarbeiten. Jahrelang! Meine sportliche Karriere endete mit acht Jahren. Damals war ich begeisterte Turmspringerin. Weniger begeistert war meine Mutter von meinen schulischen Leistungen, daher musste dass Turmspringen ohne mich stattfinden. Vermutlich habe ich damals ein Trauma erlitten, auf alle FĂ€lle habe ich nie wieder etwas gefunden, dass mich gleichermaßen begeistert hĂ€tte. Ja, ich war gerne im Wasser, aber da öde meine Bahnen zu schwimmen um 1000 m hinter mich zu bringen, war nie mein Ding. Dann kam irgendwann die Zeit, da musste
 Genau das habe ich gestern gedacht, als mich so ein Jungspund dazu aufforderte, doch nun bitte mal rĂŒckwĂ€rts zu laufen - ohne Gehhilfen😡 Hatte ich mich grad noch unbesiegbar gefĂŒhlt, wurde ich jetzt abrupt auf den Boden der Tatsachen zurĂŒckgeholt. Das ging noch nicht wirklich gut, zugegeben, aber mal ehrlich: wann seid ihr das letzte Mal rĂŒckwĂ€rts gelaufen? Wozu braucht man das? Außer, um Anlauf zu nehmen, natĂŒrlichđŸ€Ł Ich laufe weiterhin vorwĂ€rts, komme auch gut voran, die KrĂŒcken sind fast nur noch schmĂŒckendes Beiwerk. Ansonsten langweile ich mich weiterhin, obwohl ich eifrig am vierten Band meiner HerbstfrĂŒhlingreihe arbeite. Ich kann euch versprechen, da wagtet mehr als nur eine Überraschung auf euch …  

Geduld ist eine Tugend …

 … die mir weitgehendst fehlt. Ich gehöre zu den Menschen, denen es nie schnell genug gehen kann und die sich leider auch schnell langweilen. Öde Wiederholungen sind nicht so mein Ding, ebensowenig dauernde Ruhe und Nichtstun. Außerdem halte ich das hier in der ReHa nur fĂŒr eine faule Ausrede oder bestenfalls Therapeutenmangel. Wie auch immer: wenn ich zwischen 08. und 18.00 Uhr genau drei Anwendungen bekomme und den Rest in meinem unglaublich hĂ€ssliche Zimmer auf dem harten Bett liegen soll, dann passt mir das nicht. Ich habe mich also sehr deutlich beklagt und habe nun etwas mehr an Therapien - normalerweise. Nun bin ich aber im Saarland und da ist an diesem Monat ein Feiertag „Maria Himmelfahrt“ und das heißt: Still ruht der SeeđŸ„”Drei lange Tage absolut nichts zu tun. Ich verzweifele schon, wenn ich nur daran denke. Okay. Am morgigen Samstag kommt mich mein Mann besuchen und wir gehen irgendwo ein Eis essen, aber bleiben immer noch Sonntag und MontagđŸ„ŽKann man an Langeweile sterben?

Wie viel Muskeln …

 können einem eigentlich weh tun? Lieber Himmel, was fĂŒr eine Nacht. Dieses schreckliche Bett hier ist einfach zu schmal, die Matratze entschieden zu hart und das Gummikissen macht stĂ€ndig unanstĂ€ndige GerĂ€usche. An erholsamen Schlaf ist dadurch ĂŒberhaupt nicht zu denkenđŸ„” Na und dann war gestern Gymnastik ein großes Thema, Gymnastik fĂŒr die neue HĂŒfte! Zweimal zwanzig Minuten habe ich Muskeln bewegt, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie ĂŒberhaupt habe. Seit heute Nacht weiß ich es! Sie tun mir nĂ€mlich alles zusammen scheußlich weh. So weh, dass ich mich kaum bewegen kann, ebenfalls nicht schmerzfrei. Ich kann nur hoffen, dass die hier wissen, was sie tun. FĂŒr mich, als bekennenden Sportmuffel, ist schon jede Anspannung eines Muskels Hochleistung. Das rĂ€cht sich jetzt natĂŒrlich. Dazu kommt, dass die jahrelange Fehlstellung und Fehlbelastung, Jetzt Muskelgruppen zum Arbeiten zwingen, die Jahre lang geschlafen haben. Alles in allem: nicht schön. Schön hingegen, wenn man morgens,

ZurĂŒck auf die FolterbĂ€nke …

 Mein Koffer ist gepackt, Hund und Katze ahnen schon, was kommen wird und kleben ab mirđŸ˜„Hilft ihnen nichts, ich muss noch einmal fĂŒr zwei Wochen in die ReHa. Bitte, drĂŒckt mir alle mal die Daumen, dass es was bringt - außer einer erneuten Coronainfektion😣 Ein Gutes hat es sicher, ich werde viel Zeit zum Schreiben haben, der Plot steht so weit und das erste Kapitel ist bereits fertig. Jonathan hat Konkurrenz bekommen und muss sich sehr anstrengen, Inges Aufmerksamkeit nicht ganz zu verlieren😏 Ich freue mich richtig aufs Weiterschreiben, zumal die ersten 5 Sterne 🌟 aus meiner Leserunde fĂŒr „HerbstfrĂŒchtchen“ eingetroffen sind❤️ Lest mal und lasst euch neugierig machen😏 https://www.lovelybooks.de/autor/Angelika-Godau/Herbstfr%C3%BCchtchen-Herbstfr%C3%BChling-3--6041085876-w/rezension/6331578718/

Und der Haifisch …

 … der hat ZĂ€hne đŸŽ¶đŸŽ¶ und die haut er mir stĂ€ndig in den Oberschenkel😣FĂŒhlt sich jedenfalls so an und wird irgendwie auch nicht besser. Ich muss mir immer wieder sagen lassen, dass ich vor vier Wochen ein schwere OP ĂŒberstanden habe und keine Wunder erwarten soll. Geduld sei das Zauberwort. Geduld😣Als die verteilt wurde, bin ich gegangen - dauerte mir zu lange. Nun gut, morgen setze ich meine ReHa fort und hoffe wirklich sehr; dass das den Durchbruch bringt. Immerhin scheine ich meine CoronaschwĂ€che ĂŒberwunden zu haben, bis auf einen hartnĂ€ckigen Resthusten merke ich nichts mehr davon und als Beweis dafĂŒr, habe ich mit Band 4 meiner „Herbstreihe“ angefangen. Wer die ersten drei schon kennt und nicht auf den 4. warten will; sollte sich vielleicht mal die „Luise - Trilogie“ anschauen. Sie ist ein bisschen Stiefkind unter meinen BĂŒchern, sehr zu Unrecht, sie ist nĂ€mlich wunderschön. Wer kennt sie und bestĂ€tigt das mal?

Schöne NĂ€chte …

 … habe ich irgendwie anders in ErinnerungđŸ„ŽDie letzte war jedenfalls lang und schmerzhaft. Mein Bein zuckte, als hĂ€tte ich ein Elektrokabel darauf liegen. In keiner Lage wollte es sich entspannen, und an Schlaf war ĂŒberhaupt nicht zu denken. Vermutlich spielt die extreme Hitze auch eine Rolle, aber auch die Tatsache, dass selbst kleinste Anstrengungen noch zu einer Überlastung der Muskulatur fĂŒhren. Nun kann ich aber doch nicht den ganzen Tag im Bett liegen, schließlich und endlich schreiben sich meine BĂŒcher nicht von alleine. Das „HerbstfrĂŒchtchen“ behauptet sich, ebenso wie seine beiden VorgĂ€nger, tapfer im Buch - Dschungel und macht hoffentlich meinen Lesern viel Freude. Es soll aber nicht das jĂŒngste aus meiner Feder bleiben, und darum wĂ€re es prima, wĂŒrde ich langsam wieder zu KrĂ€ften kommen. Ideen habe ich genug, aber fĂŒr die Umsetzung fehlt mir noch die Konzentration. Okay, wenn das ebenso ist, konzentriere ich mich jetzt erst einmal auf die anstehende Reha, und lege dann los,

Warteschleifen und andere

  Ärgernisse😡Gibt es eigentlich eine Studie darĂŒber, wie viel Zeit seines Lebens man in Warteschleifen verbringt? Seit drei Tagen versuche ich meine Krankenkasse zu erreichen - leider vergeblich. Genau 20 Minuten wird mir grauenhaftes Geklimper in den gepeinigten Gehörgang gespĂŒrt, dann bricht das GesprĂ€ch ab. Gestern nicht! Ich erreichte tatsĂ€chlich ein menschliches Wesen, dass mehr mit großer Überzeugung versichert, mein Anliegen wĂŒrde noch am gleichen Tag erledigt. Keine Frage, selbstverstĂ€ndlich! Bei meinem Anliegen handelt es sich um die erneute Kostenzusage zu meiner Reha, die ich aufgrund meiner Corona - Erkrankung unterbrechen musste. Die Klinik hat zwar ein Bett fĂŒr mich, aber es fehlt diese Kostenzusage, die laut Krankenkasse ĂŒberhaupt kein Problem ist. Seit nunmehr fĂŒnf Tagen kein Problem ist! Bis lang ist sie nicht eingetroffen, und ich lebe weiter von heute auf morgen in der Warteschleife. Und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier.