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Nicht repr├Ąsentative Umfrage­čĄú

 Ich kann sehen, dass eine Menge Leute meinen Blog lesen, ich kann auch sehen, dass nur gaaaaaanz selten bis gar nicht mal jemand kommentiert. Nun w├╝rde mich nat├╝rlich interessieren; warum das so ist. Ich stelle daher ein paar Fragen; und w├╝rde mich freuen, mal ein paar Antworten zu bekommen.­čą░ 1. Keine Zeit 2. Keine Lust 3. Was soll ich dazu sagen? 4. Ist mir zu viel Aufwand 5. Was anderes  6. Ich lese gern hier mit, mehr will ich aber nicht 7. Ich lese hier nur mit, um mich ├╝ber deinen Bl├Âdsinn aufregen zu k├Ânnen.
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 Haben Krimiautoren/innen eine krankhafte Fantasie, leben sie in ihren B├╝chern geheime W├╝nsche aus? Woher kommt diese Lust auf Mord und Totschlag? Darauf gibt es sicherlich viele verschiedene Antworten, ich kann nur meine Motive beantworten. Also, ich liebe es, mich in die Psyche eines T├Ąters einzuf├╝hlen. Mir vorzustellen, was er erlebt haben k├Ânnte, um zu dem zu werden, was er ist, zu tun, was er eben tut. Daher sind es in meinen Krimis fast immer sehr verwirrte und schwer neurotische Menschen, oftmals zuerst Opfer, dann T├Ąter. Es macht mir Spa├č, der Entwicklung einer Pers├Ânlichkeit nachzusp├╝ren und ich glaube, das sp├╝rt man beim Lesen aller meiner Krimis deutlich. Der menschliche Faktor hinter einem Verbrechen fasziniert mich, nicht das Verbrechen selbst. 
 Wochenlang habe ich gegr├╝belt, mit vielen Menschen dar├╝ber gesprochen, dem Designer den Inhalt des Buches beschrieben, Werbefachleute befragt … und was ist? „Das Cover erinnert mich an die gut betuchte Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Sieht nach einem Herrenhaus aus. Mit gro├čer Parkanlage. Nie w├╝rde ich dahinter so eine spannende Geschichte vermuten.“ Hilft alles nix, ihr m├╝sst es einfach selbst lesen, weil Luise kann man einfach nicht beschreiben, es wird ihr alles nicht gerecht
 Ist so und ich glaube, gerade wir Autoren und Autorinnen kennen das sehr gut. Sobald ein Buch von uns erscheint und die ersten Rezensionen kommen­čĄúVielleicht wiegen wir uns ein Weilchen in Sicherheit, alle geben 5 oder zumindest vier Sterne, sind sehr angetan von unserem Werk. Doch seid sicher, irgendwann kommt er, der eine, der fragt, ob ihr zu bl├Âd zum Schwimmen seid­čĄú Die gef├╝rchtete 1-Sterne Rezension ist da. Meist nicht sehr sachlich und weit entfernt von konstruktiv, daf├╝r aber emotional und vernichtend. „Scheissbuch“, „rausgeschmissenes Geld“, „Schwachsinn“ hagelt es auf den verbl├╝fften Leser herab. Muss man mit leben und einfach weiterschwimmen oder laufen, je nachdem ­čĄú

Sternenkinder

 Sternenkinder nennt man sie heute, diese Babys, zu fr├╝h geboren oder sehr fr├╝h gestorben. Vor wenigen Jahrzehnten sprach man dar├╝ber nicht, die Frauen litten still und heimlich, es war „keine gro├če Sache.“ Mein Sternenkind hie├č Sandra und kam auch an einem 12. Januar mit nur 850 Gramm zur Welt. Eine schlecht gelaunte Hebamme forderte mich auf, st├Ąrker zu pressen „das Kind sei ehe schon tot“ - war es nicht, was alle unvorbereitet traf. Vielleicht verga├č man darum auch, mich ├╝ber seinen Tod zu informieren. Erst auf meine Nachfrage, wie es meinem Kind gehe, kam die Antwort: Ach, du lieber Himmel, das ist doch l├Ąngst tot. So war das mal, ist noch gar nicht so lange her, einen Fliegenschiss in der Evolution. Heute schreibe ich eine Triggerwarnung in ein Buch, in dem ein solches Sternenkind thematisiert wird, damit Betroffene darauf vorbereitet sind. Und es gibt viele Betroffene, viel mehr als man denkt. Wusstet ihr das?

Don‘t Look up

  https://youtu.be/b8ioeP0hHiQ Habt ihr den Film gesehen? Wie war euer Gef├╝hl dabei? Ich fand ihn erschreckend real. Ja, wir sind genauso dumm, wie in dieser Satire behauptet wird. Pr├Ąsidenten, Fernsehmoderatoren, Menschen mit Vorbildfunktion machen sich f├╝r Quote und Geld zum Affen. Selbst im Angesicht einer finalen Katastrophe denken sie nur an sich und ihren Spa├č. So was will ich nicht schreiben, ich finde, man braucht gerade in solchen Zeiten ein bisschen „heile Welt“, ein bisschen Optimismus und vor allen Dingen braucht man etwas zum Lachen. Darum steht in meinen B├╝chern der Humor immer an 1. Stelle. ├ťberzeugt euch doch mal

Tierische Helden

 Tierische Helden kommen an, auch wenn sie sich unm├Âglich verhalten oder einfach nur pennen. Zum Gl├╝ck habe ich ja lebendige Vorbilder bei mir wohnen, die mir immer neuen Schreibstoff liefern. In „Luise und ihr Traum vom Gestern“ war es zum Beispiel Kater Ramses, hei├č geliebt und unendlich vermisst. Er wird nat├╝rlich auch in der allerneuesten Rezension von gestern erw├Ąhnt und wird so niemals ganz vergessen werden­čą░ mabuerele vor 10 Stunden „...Genauso gut k├Ânnte ich versuchen, einen Vulkan mit blo├čen H├Ąnden zu stoppen. Ramses ist nicht zu bremsen, wenn er Hunger hat...“ Mit diesem Zitat wird der erste Protagonist vorgestellt. Kater Ramses sorgt gerne mal f├╝r Stress bei der 25j├Ąhrigen Sabrina. Als alleinerziehende Mutter von zwei nicht besonders gut erzogenen Kindern hat sie so schon alle H├Ąnde voll zu tun. Warten auf Futter aber ist Ramses` Ding gar nicht. Nur in einem Fall nimmt er rasant Rei├čaus. Doch dazu komme ich sp├Ąter. Die Autorin hat einen spannenden Roman geschrieben …