Freitag, 29. Juli 2022

Negativ … aber so was von😡


 Ja, stimmt, heute Morgen war er weg, dieser zweite Strich, der mich so oft geärgert hat. Sauber und rein die Fläche, keine Spur vom Virus mehr👍So fühlt sich Glück an, zumindest für ein paar wenige Augenblicke, dann unterbrach ein Telefonat diesen Zustand abrupt. „Herbstfrüchtchen“ - mein jüngstes Baby, gerade erst erschienen, nagelneu, sozusagen noch durch die Nabelschnur mit mir verbunden, hat schon hater gefunden😥Liebenswerte Zeitgenossen, die es zwar weder gekauft noch gelesen haben, aber dafür schnell mal mit einem oder zwei Sternen abgewertet. Amazon macht’s möglich. Man kauft das EBook, vergibt seinen schäbigen einen Stern, gibt das Buch dann schnell wieder zurück und reibt sich grinsend die Hände. Der haben wir es gezeigt. Ja, stimmt! Für ein paar wenige Augenblicke hat das geklappt, es hat mich getroffen, weil Bücher für uns Autoren wirklich so etwas wie Kinder sind und an denen lassen wir nicht gern rummeckern. Jedenfalls nicht so schäbig, so hintenrum. Wenn’s Kritikpunkte gibt: Bitte sehr, immer raus damit, aber bitte offen und ehrlich. Mit Namen und nicht feige anonym😡

Diejenigen, die es gelesen haben oder noch lesen werden, bitte ich sehr herzlich; Rezensiert! Ihr müsst keine Romane schreiben, ein, zwei Sätze reichen schon. Keine Gefälligkeit, eure ehrliche Meinung. Das ist unser Applaus dafür, dass wir euch unterhalten❤️



Donnerstag, 28. Juli 2022

Geteiltes Leid …

 


… ist immer noch Leid genug. Dieses Mistvirus will einfach nicht weichen und zwingt mich nach wie vor ins Bett. Katze Maya weicht dabei nicht von meiner Seite und auch bei meinen dringend notwendigen Wanderungen über die Terrasse ist sie an meiner Seite. Ich weiß nicht warum, vielleicht will sie verhindern, dass ich heimlich wieder verschwinde, so, wie vor drei Wochen …

Heute vor drei Wochen wurde ich gerade auf die OP zum Einbringen meiner neuen Hüfte vorbereitet. Ich hatte echt eine Scheissangst, und  der Gedanke, an das Sägen und Hämmern in meinem Inneren bereitete mir Gänsehaut. Jetzt, im Nachhinein war natürlich alles gar nicht so schlimm. Die anfänglichen Schmerzen sind vergessen, wie mühsam es war, diesen Betonklotz, der mein Bein war, aus dem Bett zu hieven … auch vergessen. Ich laufe schon wieder ganz munter und wäre dieses blöde Virus nicht, wäre ich sicherlich noch viel weiter. Was soll’s ? Klagen und Jammern hat noch nie etwas geändert, also mache ich das beste draus: Schone mich, wandere weiter über meine Terrasse und bin sicher, irgendwann werde ich all das hier in einem Buch unterbringen🤣Meine Art, Dinge zu verarbeiten👍




Dienstag, 26. Juli 2022

Du bist immer so negativ …

 …du musst positiv denken, dann wird das schon👍kennt ihr solche Aussagen? Klar, wer nicht, aber heutzutage soll man ja besser negativ sein, positiv ist out


🥴Ich habe das wohl zu spät erkannt, denn ich bin weiterhin  positiv, egal wie gern ich negativ wäre.  Jeden Morgen starre ich hoffnungsvoll auf das kleine, weiße Kästchen, denke mit aller Kraft negativ, aber der blöde zweite rote Strich taucht immer noch auf. Positiv👍Dabei hätte ich so viel zu tun…interessiert Corona alles nicht, es verbannt mich in die Einsamkeit meines Zimmers.

Nicht mal plotten kann ich, an schreiben gar nicht zu denken.“Herbstfrüchtchen“ müsste promotet werden, mir fehlt die Energie. Am Samstag endet die Bewerbungsfrist für meine Leserunde auf Lovelybooks, habe ich auch viel zu wenig bekanntgemacht … gar nicht gut das alles. Kein bisschen positiv, auch wenn ich es rot auf weiß habe, wie positiv ich bin🤣





Montag, 25. Juli 2022

Corona ist ein A….loch


 Man kann es einfach nicht höflicher ausdrücken, dieses Virus ist einfach nur zum 🤮Es macht einem einen Strich durch alle Pläne und lacht sich darüber kaputt. Ein lange, sehr lange geplantes Treffen mit Freunden habe ich gerade absagen müssen, ich bin zu schlapp, es wird nicht gehen🤐Ich huste mich durch meine Nächte, schlafe kaum, mag weder Essen noch Trinken und fühle mich total matschig. Sicherlich trägt dazu auch die gerade erst überstandene Hüftoperation bei, aber da war ich ja schon auf dem Weg der Besserung.

Jetzt hätte ich eigentlich toll viel Zeit das nächste Buch anzufangen, schließlich ist „Herbstfrüchtchen“ schon eine Woche alt🤣aber, wie gesagt, Corona ist ein A…Loch, es lässt mich nicht. Kann mich nicht konzentrieren, nicht denken und nicht schreiben. Selbst dieser Blog hier strengt mich extrem an. Nun gut, alles nicht zu ändern, kommen auch wieder andere Zeiten. Und irgendwann starte ich den neuen Band, bis dahin lest doch erstmal die ersten drei Bände👍


Freitag, 22. Juli 2022

Pest und Pocken oder


 Läuse und Flöhe🥴Murphys Gesetz, wenn etwas schiefläuft, dann auch richtig. Als würde eine neue Hüfte nicht reichen, sich so richtig Schei?e zu fühlen, nein, ich muss mir obendrein auch noch Covid 19 einfangen.  Meine  Hoffnung, dass es vielleicht nur eine schlichte Erkältung ist, hat sich leider nicht erfüllt, auch der PCR Test war deutlich😥Also, irgendwie Koffer packen, was mit zwei Krücken eine echte Herausforderung darstellt. Helfen tat mir keiner. Immerhin bringt jemand mein Gepäck in die Halle runter. Dann stehe ich vor der Tür, fühle mich irgendwie aussätzig und ziemlich alleingelassen. Mein Mann schafft es auch nicht, mir diesen Eindruck zu nehmen, er geht erstmal einkaufen und lässt mich ziemlich lange warten. Außerdem kann er nicht verbergen, dass er sich vor mir und meiner Krankheit fürchtet. Weiche von mir, Satan! ✝️ 

Das Einsteigen ins Auto bewältige ich irgendwie und auch die Treppe ins Haus klappt. Ich freue mich auf die Freude meines Hundes. Er wird außer sich sein vor Begeisterung😍😍 - Pustekuchen, er guckt mich mit dem Ar… nicht an, lässt mich einfach stehen und geht. Na, danke vielmals. Da lob ich mir doch Katze Maya, die kommt laut maunzend angerannt und freut sich derart; dass sie zu sabbern anfängt. Na ja, in Laufe der nächsten Stunden kommt auch Sam und ist doch ganz froh, dass ich wieder da bin. 

Die Nacht ist der Horror, Corona zeigt, was es so drauf hat und beschert mir Halsschmerzen aus der Hölle. Mein Rachen brennt wie Feuer; schlucken tut mörderisch weh und der Husten hält mich ebenfalls wach. Dazu schmerzt auch meine neue Hüfte plötzlich wieder. Dabei hatte ich die fast schon vergessen. Damit nicht genug, rebelliert ab 3 Uhr mein Darm und bis um halb fünf schleppe ich mich alle 10 Minuten auf die Toilette. Ein Wettlauf gegen die Zeit🥹🥹 gegen 5 Uhr döse ich ein, um 10 nach 5 weckt mich Katze Maya mit lautem Maunzen und springt mir, pitschnass wie sie ist, auf den Bauch🥴Sie muss mir jetzt eine halbe Stunde lang zeigen, wie sehr sie mich doch vermisst hat. Als sie geht, ist sie trocken; ich bin nass🥹 Ich bleibe wach, freue mich auf den ersten vernünftigen Kaffee seit zwei Wochen und hoffe; dass ich bis dahin meinen Geschmackssinn nicht verliere. Aus lauter Langeweile mache ich einen Schnelltest🥴🤣






Donnerstag, 21. Juli 2022

Wenn aus der Anschlussheilbehandlung…


 … eine Anschlussheulbehandlung wird, dann, ja dann hat man sich mit Covid 19 infiziert😡

Vor drei Tagen verließ uns eine Dame unseres Vierertisches, es ging ihr nicht gut. Sie hat das gemeldet, keiner sah eine Veranlassung, sie zu isolieren, nicht einmal als ihr Test positiv war, wurden wir informiert. Mein Test war negativ, aber mich quälte seit Mittwoch ein trockener Reizhusten. Erneut zum Test: Brauchen Sie nicht, die Inkubationszeit beträgt 5 - 7 Tage🥴

Mittlerweile war mein Husten lauter und bellender geworden, in den Gruppen warf man mir merkwürdige Blicke zu. Also erneut zum medizinischen Dienst, auf Test bestanden und was soll ich sagen, der war schon zwei Minuten später ziemlich positiv. Also ab ins Zimmer und isoliert. PCR Test genommen, das Ergebnis kommt morgen. Noch hoffe ich auf ein falsch - positives Ergebis, glaube aber selber nicht so redet dran😥 Engen Kontakt zu einer Infizierten, schnelle Symptome und ein positiver Schnelltest sprechen dagegen.

Es wird wohl darauf rauslaufen, dass ich morgen diese gefährliche Stätte verlasse und mich in häusliche Isolation begebe😣Was dann mit meiner Hüfte und der ReHa wird, weiß ich auch nicht, denn das Problem ist ja auch noch da.







Dienstag, 19. Juli 2022

Genug kann nie genügen


 Wusstet ihr, dass man in unserem Nachbarland Österreich nach einer Operation erst einmal sechs Wochen in aller Ruhe gesund werden darf, bevor man in eine Reha Maßnahme geht? Nur bei uns, und in manchen Krankenhäusern wird man bereits spätestens am fünften Tag nach dieser OP entlassen, schließt sich die AHB unmittelbar an.Irgendwie müsste doch jedem einleuchten, dass dann die Verhältnisse nicht die gleichen sind, wie nach sechs Wochen Zeit zum ausheilen. Nun gut, wir wollen nicht ungerecht sein, in den allermeisten Ländern gibt es überhaupt keine Reha Maßnahme. Also sind wir trotzdem noch recht gut dran. 

Wichtig finde ich zu betonen, dass die Heilung im Inneren, egal, wie gut wir uns auch fühlen, wie gut der einzelne auch laufen mag, bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Das dauert noch Wochen und Monate. Bis dahin sollte man sich als das betrachten was man ist, ein Rekonvaleszent Und kein Hochleistungssportler. Es ist egal, wie fit man vor der Operation auch gewesen sein mag, es schadet nicht, es ein bisschen langsam anzugehen. Allein die meist endlosen Wege in den Reha Kliniken, können zu Überforderung der Muskulatur führen. Dann kommt dazu das Ergometertraining die Beinpresse , die TEP Gymnastik und vieles mehr. Das ist eine ganze Menge Holz, so kurze Zeit nach einer wirklich schweren Operation. Gönnt euren Körperpausen, macht halb lang, habt Geduld, auch wenn das oft verdammt schwer fällt Zumal jüngere, sportliche Menschen haben damit sicherlich zu kämpfen. Aber auch sie sind nicht gefeit vor einer Lockerung des neuen Hüftgelenkkopfes oder sonstigen Problemen mit der Prothese. Eine erneute Operation mit anschließender langwieriger Rekonvaleszenz strebt doch wirklich niemand an. Naja, ich zumindest nicht. Darum sage ich wenn ich genug habe und lege mich zwischendurch immer wieder zum ausruhen hin. Ernstzunehmende Menschen behaupten, es dauert rund ein Jahr lang, bis man das neue Gelenk wie ein eigenes empfindet, spricht, es einfach vergisst. Natürlich ist man in aller Regel lange vorher wieder gut unterwegs und denkt nicht mehr stündlich über seine Hüfte nach. Aber zumindest in den ersten sechs Wochen sollte man das tun. Sollte man seine beiden Krücken benutzen, es vermeiden, ohne sie allzu viele Wege zurückzu legen. Und es ist auch überhaupt keine Schande, wenn man über diese sechs Wochen hinaus die Krücken draußen noch benötigt. Allemal besser als zu fallen. Ich wünsche euch eine komplikationsfreie Genesung.


Was du gesehen hast …

  Was du gesehen hast ist kein Krimi und auch kein Thriller und schon gar kein Herz/Schmerz - Kitschroman. Es ist die wahre Geschichte eines...